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Funkschau Ausgabe25/2008

S@PPORT Ausgabe 09/2009 mit einem Beitrag von Lothar Heusel, Geschäftsführer "COCUS Customer Intelligence GmbH “

Was Kunden wollen

Dialogmarketing ist eines der wichtigsten Business-Tools zur Neukunden-Akquise in der Automobil-Industrie. Mit der SAP CRM und BW Plattform steht den Herstellern ein Rohdiamant zur Verfügung, der – richtig zugeschnitten – glänzende Geschäfte verspricht. Um das Optimum für das jeweilige Unternehmen herausholen zu können, sind allerdings zunächst die unterschiedlichsten Fähigkeiten gefragt. Reine IT- beziehungsweise Marketing-Experten stoßen bei der Ersteinrichtung mitunter an ihre Grenzen. Für die Einführung der Kampagnenautomatisierung sind vielmehr die übergreifenden Skills von vernetzt denkenden Spezialisten hilfreich. Einmal richtig eingestellt, läuft dann alles fast wie von Zauberhand.

 

 

Allein im April dieses Jahres wurden auf den letzten Flitzer genau 379.626 Neuwagen in Deutschland registriert. Folglich gingen jeden Tag im Schnitt 12.645 PKW über die Ladentheke. Diese Zahlen machen auf den ersten Blick deutlich, was viele Hersteller tagtäglich am eigenen Leibe erfahren müssen: Jeden kaufwilligen Wagenbesitzer in spe nach seinem Gusto zu betreuen, ist eine Herkules-Aufgabe für die Automobil-Konzerne. Unmöglich ist es allerdings nicht – dank des SAP-Tools „Kampagnenautomatisierung“. Einmal eingerichtet, lässt sich eine gezielte Kundenbetreuung sogar so leicht und bequem steuern wie ein Luxusschlitten auf einem amerikanischen Highway.

 

 


Bericht der S@PPORT Ausgabe 09/2009„Was Kunden wollen “ als PDF-Datei


 

Aufgrund der Fülle an Kunden standen Auto-Konzerne bislang oft vor dem Dilemma, diese nicht gezielt betreuen zu können. Erst seit kurzem haben auch sie die Möglichkeit, mittels Dialogmarketing ihren Kunden die Wünsche von den Lippen abzulesen. Mit dem Tool „Kampagnenautomatisierung“, das Dialogmarketing auf eine neue Ebene hebt, bietet SAP seinen Nutzern dabei ein ganz besonderes Sahnestück. Vor allem die Automobil-Branche, die trotz Abwrackprämie derzeit eine besonders schwere Zeiten durchmacht, kann mit dem ausgefeilten Werkzeug gezielt an den wichtigsten Schrauben drehen: der Kundenbetreuung und der Marktanalyse.

„Die einfachste Methode, einen Kunden glücklich zu machen, ist es, ihm das zu geben, was er auch wirklich haben will“, rät Lothar Heusel, der als Geschäftsführer des Beratungsunternehmens COCUS Customer Intelligence GmbH Auto-Konzerne und andere Großunternehmen betreut. „Bei einem Gespräch vor Ort können erfahrene Verkäufer die Vorlieben der Kunden meistens recht leicht ermitteln. Erfolgt die Kontaktaufnahme allerdings über die firmeneigene Webseite, benötigt der Händler Unterstützung durch den Hersteller“, setzt der Fachmann auf eine reibungslose Zusammenarbeit. „Jede Bewegung auf einer Webpräsenz und jede Interaktion sagt etwas über den Besucher aus. Diese Informationen gilt es auszuwerten und zu nutzen. Ein konstanter Austausch zwischen Hersteller und Händler ist folglich essenziell für beide Parteien – aber auch für den Kunden“, unterstreicht der Consultant. „Denn der weiß es schließlich auch zu schätzen, wenn er bestmöglich beraten wird und am Ende mit einem Wagen vom Hof fährt, den er nicht am liebsten an der nächsten Ampel schon wieder umtauschen würde.“


Auf den Leib geschneidert dank einmaliger Gestaltungsfreiheit

Seinen Kunden rät er deshalb, die Möglichkeiten, die die moderne Technik bietet, auch wirklich zu nutzen. Dafür greift er stets auf SAP zurück. „Mit dem Tool ‚Kampagnenautomatisierung‘ hat man nahezu unendlich viele Möglichkeiten, selbst großen Unternehmen eine automatisierte Kundenbetreuung auf den Leib zu schneidern, bei der jeder Kunde bestmöglich beraten und umsorgt wird“, schwärmt Heusel. „Die Gestaltungsfreiheit ist einfach einmalig.“

Bevor Lothar Heusel und sein Team allerdings in die Tiefen von SAP vorstoßen, gilt es erst einmal, das jeweilige Unternehmen genau unter die Lupe zu nehmen. Anstatt eine Lösung wie eine Käseglocke über den Kunden zu stülpen, setzen sich die Berater mit allen beteiligten Fachabteilungen zusammen, um ein möglichst genaues Bild vom Unternehmen und dessen Zielvorstellungen zu bekommen. „Bevor wir jemanden seriös beraten

 


können, müssen wir ihn und seine Bedürfnisse kennen. Also heißt es zunächst: Genau hinschauen, zuhören und die richtigen Fragen stellen“, schildert Lothar Heusel seine übliche Vorgehensweise. Erst wenn die Anforderungen klar sind und auch definiert, können die ersten Schritte in Angriff genommen werden. Statt auf Aktionismus setzt Heusel lieber auf Nachhaltigkeit.

Momentan würden immer noch viele Unternehmen für jede neue Marketing-Kampagne viel Geld in die Hand nehmen, berichtet der Experte. „Dabei ließen sich viele Sachen automatisieren und bei zukünftigen Aktionen wiederverwenden, sobald alles einmal richtig angelegt und eingestellt ist“, betont Heusel. „Da das Tool sehr vielseitig und flexibel ist, man also eine große Gestaltungsfreiheit hat und sich folglich nahezu alles damit machen lässt, müssen anfangs allerdings erst einmal alle Einstellungen definiert werden. Das ist mit einem gewissen Aufwand verbunden und erfordert Erfahrung im Umgang mit SAP sowie Branchen-Know-how, aber durch die Nachhaltigkeit zahlt sich das am Ende doppelt und dreifach aus“, rechnet der Unternehmensberater vor.

Ein wesentlicher Bestandteil der SAP-Kampagnenautomatisierung sind die so genannten „Multi Wave Kampagnen“. Diese ermöglichen es, bei der Kundenansprache nach voreingestellten Kriterien zu agieren. „Je nachdem, wie und wann ein Kunde beispielsweise auf eine E-Mail reagiert, erfolgt eine entsprechende Aktion seitens des Unternehmens“, erklärt Heusel das Prozedere. Auf die Reaktion des Kunden folgt also eine entsprechende Aktion seitens des Unternehmens. „Das ist Dialogmarketing at its best‘“.


Mehrwert statt Massen-Mail

Wurde bislang einfach eine einheitliche Massen-Mail an alle Kontakte aus der unternehmenseigenen Kunden-Kartei geschickt, auf die dann 14 Tage später ein standardisiertes Erinnerungsschreiben folgte, ermöglicht der „SAP Business Workflow“ in Verbindung mit der Kampagnenautomatisierung kundenspezifische Interaktionen. „Liegt beispielsweise bereits die Information vor, dass der Kunde ein Auto aus der Oberklasse bevorzugt – sei es, weil er bereits eines fährt oder weil er einen entsprechenden Katalog angefordert hat, interessiert er sich wahrscheinlich nicht für das neue Mittelklasse-Modell und ist eher genervt, wenn er hierzu unaufgefordert Informationsmaterial bekommt“, führt Lothar Heusel einen von vielen guten Gründen auf, wieso Massenansprachen oft nicht nur vergeudete Zeit sind, sondern sogar negative Auswirkungen haben können. „Bekommt der Kunde, der online einen Katalog bestellt, dagegen relevante Zusatzinformationen, mit denen er etwas anfangen kann, freut er sich sogar über den aufmerksamen Service und die individuelle

 

 

Betreuung“, betont der Berater. „Selbst individualisierte Geburtstagsgrüße für Geschäftspartner sind absolut kein Aufwand mehr, sobald alles einmal richtig eingestellt ist.“

Gerade in der Automobilindustrie sind wiederkehrende Kampagnen, die jeden einzelnen Kunden als Individuum in den Mittelpunkt rücken, in der heutigen Zeit besonders wichtig. Schließlich ist es nahezu unmöglich geworden, in einer Gesellschaft, in der regelmäßige Wohnortswechsel eher die Regel denn die Ausnahme sind, eine Händler-Käufer-Beziehung früherer Tage aufzubauen. Dass ein und derselbe Kunde sein Leben lang dem gleichen Autohaus die Treue hält, ist ein aussterbendes Phänomen. Gerade bei derart hochpreisigen Anschaffungen wie ein Auto ist es daher wichtig, eine persönliche Bindung zwischen Hersteller und Kunde aufzubauen. Unabhängig davon, wo dieser lebt oder arbeitet.

 

Jeder Mensch freut sich über ein wenig Aufmerksamkeit

„Die Händler, die nun nicht mehr jeden Kunden schon am Gang erkennen und beim Namen ansprechen können, sobald er ihre Filiale betritt, profitieren besonders von dem innovativen Marketing auf SAP-Basis“, sagt Lothar Heusel. „Kommt jetzt ein Kunde zum ersten Mal in ein Autohaus, kann der Verkäufer auf so genannte Leads zurückgreifen. Dabei handelt es sich um aussagekräftige Informationen über den Kunden, die etwa bei früheren Beratungsgesprächen oder Käufen in anderen Filialen gesammelt wurden und über eine zentrale Datenbank abgerufen werden können“, erläutert der Fachmann. Somit weiß der Verkäufer beispielsweise sofort, welche Marke der Kunde fährt und welche Modelle oder Ausstattungen er präferiert – und kann ihn gleich entsprechend beraten.

„Davon profitieren nicht zuletzt auch die Kunden, und genau darauf kommt es bei guter und seriöser Beratung ja an“, hebt Heusel die Vorteile auf Kundenseite hervor. „Jeder Mensch freut sich schließlich über ein wenig Aufmerksamkeit. Eine persönliche Ansprache und Beratung zeigen dem Kunden, dass er dem Unternehmen wichtig ist und wirkt wie eine Scheibe Kinderwurst an der Fleischtheke“, zieht der Berater einen anschaulichen Vergleich. „In vielen kleineren Unternehmen wird das ungeschriebene Gesetz, dass ein wenig Zuwendung große Auswirkungen haben kann, beherzigt. Doch auch bei der Kundenpflege im großen Stil kann ein wenig Aufmerksamkeit an der richtigen Stelle den entscheidenden Unterschied ausmachen.“

In anderen Worten: Wer als Automobil-Hersteller einen möglichst großen Happen vom 379.626 Stücke zählenden Kuchen abhaben möchte, sollte es vielleicht mal mit modernem Dialogmarketing versuchen.

 

 

Über die COCUS AG
Die COCUS AG gilt als eines der erfahrensten unabhängigen Beratungsunternehmen für Projektmanagement und Spezialist für den optimalen Einsatz von Technologie bei der Integration und Optimierung von Geschäftsprozessen oder dem Customer Relationship Management (CRM). Zu den langjährigen Kunden der COCUS AG zählen neben internationalen Telekommunikationsunternehmen auch führende Automobilhersteller sowie zahlreiche andere DAX-notierte Unternehmen. Hauptsitz der COCUS AG ist Frankfurt am Main. Mehr Informationen unter www.COCUS.com

 

Kontakt:
Lothar Heusel
Geschäftsführer der
COCUS Customer Intelligence GmbH
Lindwurmstr. 25
80337 München

Tel.: +49 (89) 2000388-01
Fax: +49 (89) 2000388-99
URL: www.cocus.com

 

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Oliver Hüttig, Vorstandsvorsitzender der COCUS AG
Lothar Heusel, Geschäftsführer "COCUS Customer Intelligence GmbH “

 

„Mehrwert statt Massen-Mail“

Mit dem Tool "Kampagnen-automatisierung" hat man nahezu unendlich viele Möglichkeiten, selbst großen Unternehmen eine automatisierte Kundenbetreuung auf den Leib zu schneidern.

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