Industrielle Konnektivität als Grundlage moderner Produktionsstandorte
Diese Herausforderung steht jedoch nicht isoliert, sondern ist Teil eines umfassenderen Wandels in der Produktion. Der zunehmende Automatisierungsgrad im Zuge der Industrie 4.0, der anhaltende Fachkräftemangel sowie steigende Anforderungen an Transparenz verändern Produktionsumgebungen und zwingen Unternehmen dazu, ihre Prozesse und Strukturen weiterzuentwickeln.
Digitalisierung verändert die Anforderungen an Kommunikationsnetze
Die Herausforderung liegt dabei nicht in einzelnen Anwendungen, sondern in ihrem Zusammenspiel und darin, dass bestehende Netzwerke häufig nicht mehr ausreichen. Es müssen mehr mobile Geräte miteinander verknüpft werden, wodurch mehr zeitgleiche Datenströme entstehen, die zu größeren Datenmengen führen. Gleichzeitig muss das gesamte Kommunikationsnetzwerk in Echtzeit und mit möglichst geringer Latenz funktionieren.
Kommunikationsinfrastruktur wird zum wichtigen Produktionsfaktor
Je stärker Produktionsprozesse digitalisiert werden, desto größer wird die Abhängigkeit von einer zuverlässigen Kommunikation. Konnektivität entwickelt sich dadurch von einer unterstützenden IT-Komponente zu einem entscheidenden Faktor für Produktivität, Qualität und Betriebssicherheit.
Was muss moderne industrielle Konnektivität leisten?
- hohe Verfügbarkeit für unterbrechungsfreie Produktionsprozesse
- geringe Latenzen für zeitkritische Anwendungen und Echtzeitkommunikation
- zuverlässige Konnektivität für mobile Maschinen, Fahrzeuge und Mitarbeiter
- nahtlose Netzabdeckung über Produktionshallen, Lagerflächen und Außengelände hinweg
- sichere Trennung verschiedener Geräte, Anwendungen und Datenströme
- flexible Skalierbarkeit für neue Maschinen, Sensoren und digitale Anwendungen
- Unterstützung datenintensiver Technologien wie Computer Vision und Edge-AI
Wie lassen sich steigende Kommunikationsanforderungen bewältigen?


